Tag: Spielbericht

Spielbericht VfB Stuttgart vs. Hamburger SV

Posted by marcow on 11. März 2013 | No comments

Herzlich willkommen, liebe Fußballfreunde,
im Rahmen des 25. Spieltages waren unsere Hamburger zu Gast im Schwabenland gegen Labadias höchst unsympathische Stuttgarter. Ein Spiel zweier unkonstanter Bundesliga Clubs, deren Ziel, das Erreichen der internationalen Plätze, drei Punkte erforderte.
Das letzte Bundesligaduell in Stuttgart konnten die Hamburger für sich entscheiden, doch ob das Fink Team nach den Rückschlägen in der jüngsten Vergangenheit wieder Topleistungen wie gegen Dortmund abrufen konnte, blieb abzuwarten.
HSV Coach Fink brachte Bruma,Skjelbred und Rincon in der Startelf und ging mit Rudves als einzige echte Spitze ins Spiel.
Im Folgenden der Spielbericht VfB Stuttgart gegen den Hamburger SV in der Mercedes-Benz-Arena, 25. Spieltag:
Die Anfangsphase starte vorsichtig und schwerfällig. Beide Teams tasteten sich ab. Während die Hamburger versuchten durch Kombinationsfußball zum Erfolg zu kommen, suchten die derzeit stark unter Druck stehenden Stuttgarter ihr Glück mit langen Bällen auf Ibisevic. Für ernsthafte Gefahr sorgte in der 13. Minute Rudves durch einen Kopfball aus ca. sechs Metern. Platzieren konnte der hamburger Stürmer den Ball jedoch nicht und so ging das Leder knapp am Tor vorbei.
Auf der anderen Seite Freistoß für Stuttgart. Holzhäuser nimmt Maß und prüfte Adler, der den Ball in letzter Sekunde an die Latte lenkte. Starke Szene des hamburger Schlussmannes.
Neben zwei nicht erwähnenswerten Chancen für Ibisevic und Harnik zum Ende der ersten Spielzeit verliefen die ersten 45 Minuten ohne große Aufreger. Die 47.100 Zuschauer sahen ein schwaches Bundesligaspiel mit vielen Fehlpässen und wenig Tormöglichkeiten auf beiden Seiten.
Mit deutlich mehr Schwung ging es in die zweite Hälfte. Wir schreiben die 49. Minute. Diekmeier hat auf der rechten Seite zu viel Platz und flankt die Kugel wunderbar in die Mitte. Rudnevs löst sich klasse von Gegenspieler Tasci und bretzelt den Ball volley aus 13 Metern in die Maschen. Unhaltbar für Ulreich, der sich glücklich schätzen konnte, nicht in der Flugbahn dieser Granate des Letten gestanden zu haben. Rud-ne-e-evs schallt aus den Kehlen der mitgereisten hamburger Fans, die ihre Mannschaft über 90 Minuten bravourös unterstützten.
Nur zwei Minuten später prüft Skjelbred, meines Erachtens neben Adler der besten Mann in den Reihen der Hamburger, erneut Ulreich, leider ohne Torerfolg. Auf der anderen Seite scheiterten Kvist und Harnik an Bardelj und Adler.
Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit konnten unsere Hamburger die Führung mehr oder weniger problemlos verteidigen, da die Labadia-Elf nicht über durchsichtiges Stückwerk hinauskam. Dennoch wurde es für die Nummer eins im Norden nochmal eng als in der 69. Minute Okazaki von links flankt und der anschließende Kopfball von Ibisevic eine erneute Glanztat von Adler erforderte.
Bis zum Ende blieben die Stuttgarter schwerfällig und weites gehend ideenlos, so dass der HSV die knappe Führung über die Zeit retten konnte. Nach nicht enden wollender vier minütiger Nachspielzeit hatte Schiedsrichter Dingert ein Einsehen und übergab drei wichtige Punkte an die Mannen von der Elbe.
In einem schwachen Spiel, in dem der Sonntagsschuss von Rudnevs den Unterschied machte, gewann der HSV nicht unverdient gegen harmlose Stuttgarter. Die Luft wird für Labadia und Bobic immer dünner und mal ganz ehrlich: schön, dass das nicht unser Problem ist ;-)
Der HSV springt auf Platz sechs mit nur einem Punkt Rückstand auf den Campions League Qualifikationsplatz. Jetzt gilt es in der kommenden Woche gegen Augsburg nachzulegen um mit breiter Brust nach München zu fahren. Hey, hey, hey, hier kommt Hamburg…!!!
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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Spielbericht Hamburger SV vs SpVgg Greuther Fürth

Posted by Matthias on 3. März 2013 | No comments

Herzlich willkommen, liebe Fußballfreunde,
nachdem ich nach der knappen Niederlage letzte Woche keine Worte fand, melde ich mich mit den folgenden Zeilen in alter Frische wieder zurück. Im Rahmen des 24. Spieltages empfing der Hamburger Sportverein den Tabellenletzten aus Fürth. Wiedergutmachung war angesagt. Dies verlangte nicht nur Trainer Fink, der seinen Mannen gehörig den Marsch blies, sondern auch alle Fans des Nordclubs, allen voran ein mysteriöser blauer Bär, der sich nebst Gefolge anschickte, seinen großen Herren Hamburg im Kampf gegen aufständische Widersacher aus dem Bundesgebiet zu unterstützen.
Trainer Fink brachte Beister für Skjelbred in der Startelf und richtete seine Mannschaft offensiv aus gegen die Kleeblattelf von Interimstrainer Ludwig Preis.
Im Folgenden der Spielbericht Hamburger SV vs SpVgg Greuther Fürth in der Imtech Arena:
Der HSV fing stark an, dominierte das Spiel und erkämpfte sich schon zu Beginn gute Chancen durch Jansen (1.), Beister (3.) und Rudnevs (13.). Einbahnstraßenfußball in der Hansestadt. Doch dann, Angriff der Fürther unglücklich abgewehrt durch Rajkovic. Der Ball landet bei Pledl, dieser sieht Djurdjic. Hoher Ball in den Lauf, Adler kommt raus, Schuss und Tor. 1:0 für Greuther Fürth in der 14. Minute. Völlig unnötiger Gegentreffer in einer Phase, in der der HSV hoch überlegen war und selbst hätte hier in Führung gehen müssen.
Die Hamburger ließen sich nicht beirren und machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Weiter druckvoller Fußball Richtung Kasten von Torhüter Hesl, der (leider) eine gute Partie zeigte. In der 21. Minute war allerdings dann wahrlich nichts zu halten für den fürther Schlussmann, als van der Vaart mit einem langen Ball Aogo fand, dieser per Kopf auf Beister ablegte und der neue Mann in der Startelf das Leder kompromisslos in den linken Winkel platzierte. TOOOOOOOR für Hamburg!
Der HSV machte weiter, setzte die Fürther unter Druck. Klare Chancen ergaben sich für Beister (27.), van der Vaart, (31.), Aogo (40.) und Rudnevs (40.). Es war hauptsächlich Torhüter Hesl zu verdanken, dass das Preis Team das 1:1 in die Halbzeit rettete.
In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel, störten deutlich früher. Dennoch mehr Ballbesitz für die Rothosen. In der 50. Minute erneuter Aufschrei im Volkspark. Langer Ball von Rajkovic auf van der Vaart, der den Ball brasilianisch mitnimmt und alleine vor Torhüter Hesl zum Abschluss kommt. Doch auch dieser Versuch blieb ohne Erfolg, zu schwach, unplatziert und harmlos der Ball des hamburger Hoffnungsträgers.
Nächste Möglichkeit in der 68. Minute für die Gäste, die in dieser Zeit ihre Sturm- und Drangphase in Hamburg hatten. Geis nimmt Maß und prüft Adler aus der zweiten Reihe. Dieser lässt den Ball gefährlich im Strafraum abprallen. Klaus und Jansen kämpfen um den Ball, der Hamburger grätscht, der Fürther fällt. Aufregung in der Imtech Arena, die Gäste forderten einen Strafstoß. Völlig zu unrecht, Jansen spielte den Ball, richtige Entscheidung des jungen Schiedsrichters Siebert. Nächste Chance dann wieder für die Gäste, Förstner aber knapp am Tor vorbei. Dann Einwechslung von Asamoah, ausgeliehen von der fürther Senioren. Kann mich nicht daran erinnern, dass dieser jemals ein wichtiges Tor in der Bundesliga geschossen hat… Mittlerweile hatten auch die Hamburger gewechselt, Arslan für Bardejl und Berg für Rudves, der HSV wollte die drei Punkte. Schlussphase in Hamburg. 84. Minute, schneller Einwurf auf der rechten Seite von Beister in den Lauf von Berg, gut gesehen. Dieser nimmt den Ball volley, knapp am Tor von Hesl vorbei. Letzte Möglichkeit für die Gastgeber in der Nachspielzeit, doch auch hier scheitern Arslan und Westermann am starken Torhüter den Fürther. Schlusspfiff in Hamburg. Nur einen Punkt für unseren HSV. Nach dem Spiel in Hannover zu wenig im Kampf um die internationalen Plätze. Unterm Strich haben wir es versäumt, bereits in der ersten Hälfte zumindest eine Vorentscheidung herbeizuführen. Einfache Fehler in der Abwehr sowie im Aufbauspiel sorgten auch heute wieder für einen unnötigen Gegentreffer. Zunächst Tabellenplatz 7 und nächste Woche dann auswärts gegen unangenehme Stuttgarter. Kämpft Hamburg, kämpft!!!
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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Spielbericht Hamburger SV vs. Borussia M´Gladbach

Posted by Matthias on 17. Februar 2013 | No comments

Herzlich willkommen, liebe Fußballfreunde,
nach dem Sieg in Dortmund richten sich die Blicke der Hamburger wieder Richtung Euroleague. Ein heutiger Sieg gegen Borussia M´Gladbach und der Bundesliga Dino würde sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen können. Ohne Adler (Bauchmuskelzerrung) und Bruma (gesperrt) ging es in der Imtech Arena gegen die (nach ihrem Euroleague Spiel am Donnerstag gegen Rom hoffentlich) noch leicht geschwächten Gäste aus Nordrhein-Westfalen. Im Folgenden der Spielbericht zum Heimspiel Hamburger SV gegen Borussia M´Gladbach, 22. Spieltag:
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging es Samstag Nachmittag pünktlich ab 15:30 Uhr um wichtige drei Punkte für unsere Rothosen, die auf sehr tief stehende Gladbacher trafen. Aus dem Spiel heraus ging wenig. Viel Stückwerk mit wenig Torraumszenen. Nur mit gelegentlichen Fernschüssen (Arango, 8.Minute, Aogo, 18.Minute) wurde es gefährlich für die beiden Torhüter. Leichte Überlegenheit bei unseren Hamburgern, mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse und folglich dann die verdiente Führung in der 24. Minute für den HSV. Rudnevs spielte den Ball quer auf van der Vaart, der aus rd. 23 Metern den Ball unhaltbar für ter Stegen in den linken Winkel drosch. Höchst sehenswertes Tor in einem höchst durchschnittlichen Bundesligaspiel. Die Fohlen-Elf nur wenig beeindruckt. Immer wieder tauchten Rupp und Hermann in der hamburger Hälfte auf, konnten sich aber gegen Westermann und Rajkovic nicht durchsetzen, so dass Hamburg mit einer knappen Führung in die Halbzeit ging.
In der zweiten Halbzeit drängte Gladbach weiter auf den Ausgleich, war unterm Strich aber zu harmlos und zu unentschlossen. Der HSV verwaltete die Führung, sorgte aber auch hin und wieder für Entlastungsangriffe. Sowohl Rajkovic (52.) als auch Rudnevs (55.) tauchten gefährlich vor dem gladbacher Tor auf, konnten aber die seitens der rd. fünfzig tausend Hamburger Fans gewünschte Vorentscheidung nicht herbei führen.
Auf der anderen Seite erhöhte Favre den Druck und brachte Younes und de Jong. In den letzten zwanzig Minuten blies die Fohlen-Elf zur Schlussoffensive, doch auch Chancen durch Hanke (69.), Younes (72.) und Daems (86.) brachten nichts ein. Abschließend nochmal unser HSV mit Markus Berg, der in der letzten Minute den Ball knapp über den Kasten von ter Stegen platzierte. Schlusspfiff in Hamburg. Der HSV gewinnt in einem durchschnittlichen Spiel mit wenig Torraumszenen gegen das Team von Borussia M´Gladbach mit 1:0. Damit sind die Hamburger mit 34 Punkten derzeit auf Tabellenplatz 6, punktgleich mit Freiburg, die drei Punkte aus Bremen mitnahmen. Am kommenden Samstag geht es im Nordderby für unsere Hamburger nach Hannover. Auch hier können wir gewinnen und unsere Positivserie fortsetzen. Auf geht’s!!
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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Spielbericht Borussia Dortmund vs. Hamburger SV

Posted by Matthias on 11. Februar 2013 | No comments

Herzlich willkommen liebe Fußballfreunde,
an diesem herrlichen Spieltag traf der HSV auf den amtierenden deutschen Meister aus Dortmund. Nach dem Spiel gegen Frankfurt rechnete niemand mit einem unentschieden oder gar einem Sieg für die Rothosen aus Hamburg. Die Frage der Höhe des Dortmundsieges galt es heute zu beantworten. Im Folgenden der Spielbericht der Partie Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV:
Eine Handvoll Knights ist der Einladung des OFC „Blaues Blut“ gefolgt, um die Einweihung des neuen Clubheims in Bönningstedt zu feiern. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Mühe, die ihr euch gemacht habt mit ganz besonderem Dank an Burkhard und Fiede, die am Tresen sowie am Grill stark zu schuften hatten. Neben der wahnsinns Krakauer sei kurz erwähnt, dass Daniel und Philipp vor dem Spiel ein 501 Dart Match bestritten haben, welches aufgrund der einzigartigen Dartleistung gefühlte zwei Stunden gedauert hatte…
Nun zum Spiel. Der HSV eröffnete ungewohnt offensiv und spielfreudig. Bereits nach 14 Minuten die erste Chance für den HSV, durch Son mit einem Fallrückzieher. Dann die Dortmunder mit Götze, knapp am Tor vorbei. Ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Dann Schrecksekunde in der 17. Spielminute: Langer Ball von Hummels in die Hälfte der Hamburger. Missverständnis zwischen Westermann und Adler. Getreu dem Motto „nimm du ihn, ich hab ihn sicher“ schnappte sich Lewandowski die Kugel, ließ Adler stehen und erzielte das 1:0 für den Deutschen Meister. Doch die Hamburger keinesfalls geschockt. 90 Sekunden später der Angriff über die linke Seite, Jansen auf Aogo, der sieht Rudnevs, der abschließend keine Probleme hatte, den Ball zum 1:1 Ausgleich einzunetzen. Der HSV war wieder da. Nach 21. Minuten wieder Son, an den Pfosten. Fünf Minuten später wieder Son, diesmal von der rechten Seite. Gut durchgesetzt gegen Hummels, läuft Richtung Strafraum, nimmt Maß und donnert das Leder unhaltbar ins lange Eck. Ich dachte, ich traute meinen Augen nicht. 2:1 für unseren HSV. Bönningstedt tobte!
Dann ein hartes Duell im Mittelfeld zwischen Lewandowski und Skjelbred, wobei der Dortmunder Skjelbred klar am Fuß traf. Es kam sofort zu einer Rudelbildung. Mittendrin van der Vaart, der mit Kehl aneinander geriet. Kurze Absprache der Unparteiischen…, dann die Entscheidung: rot für Lewandowski, gelb für van der Vaart. Der Deutsche Meister nun nur noch mit zehn Mann auf dem Platz. Kurz vor der Halbzeit nochmal die Dortmunder mit Schuss von Kehl, Adler wehrte ab, Reus schnappte sich den Ball und das Leder war erneut im Tor. Glücklicherweise war es nichts mit dem Ausgleich, Abseits von Reus. Nun aber Halbzeit in Dortmund.
Alles drin in diesem Spiel, weiter geht’s. 56. Minuten gespielt, Hummels tauchte vor Adler auf, konnte den Ball aber nicht vollständig kontrollieren, so dass der Ball über das Tor der Hamburger flog. Durchatmen… 59 Minute, langer Ball auf Reus, Bruma zu spät und grätscht Reus von den Beinen. Notbremse, auch hier glatt rot für den Hamburger. Nur drei Minuten später, van der Vaart über die linke Seite, Flanke in die Mitte und Rudnevs ist zur Stelle. 3:1!! WAHNSINN!! 17 Minuten noch zu spielen, Dortmund warf alles nach vorne. Chancen ergaben sich für Hummels und Santana. Dann wieder der HSV. Jansen schnappte sich den Ball auf der linken Seite, ließ die halbe Dortmunder Abwehr wie Statisten aussehen, spielte den Ball in die Mitte und Son war zur Stelle 4:1! Das Spiel war gelaufen. Viele Grüße an Kaschi, der live beim verdienten Sieg der Hamburger vor Ort war und genau wie wir alle aus dem Feiern nicht mehr herauskam! Hamburg mit 31 Punkten jetzt oben dran, punktgleich mit Freiburg und Mainz. Nächste Woche gegen Gladbach bitte weiter so!!
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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Spielbericht Hamburger SV vs. Eintracht Frankfurt

Posted by Matthias on 3. Februar 2013 | One comment

Herzlich willkommen, liebe Fußballfreunde.
Im Rahmen des 20. Spieltages traf der Hamburger Sportverein auf den Aufsteiger aus Frankfurt. Die Hamburger konnten die letzten vier Heimspiele gewinnen und wollten zu alter Heimstärke zurück finden. Sicherlich auch erforderlich, wenn das internationale Geschäft für den Topclub aus dem hohen Norden ein Thema sein soll. Mit drei Punkten wären die Hamburger dran an den Euro League Plätzen.

Thorsten Fink setzte gegenüber über dem Spiel gegen Bremen auf Arslan und setzte Skjelbred auf die Bank. In Arslan sieht Fink den torgefährlicheren Spieler und erwartete Einsatz und Spielfreude von seiner Mannschaft.

Die Frankfurter zeigten bislang eine starke Saison. Mit Tabellenplatz 4 sicherlich eine der Überraschungen in der aktuellen Spielzeit. Neuverpflichtung Lakic spielte von Beginn an, wir konnten uns eine junge, lauffreudige Mannschaft einstellen.

Im Folgenden der Bericht zum Spiel gegen Eintracht Frankfurt in der Imtech Arena, 20. Spieltag:
Der berliner Schiedsrichter Felix Zwayer eröffnete die Partie vor rd. 52.300 Zuschauern in der Imtech Arena pünktlich um 18:30 Uhr.

Der Hamburger Sportverein zeigte sich in der ersten Halbzeit ideenlos, teilweise fast schon lethargisch, was sich der Gegner zu Nutzen machte und mit Lakic bereits in der 9. Minuten nach einer Flanke von Jung gefährlich vor dem Hamburger Tor auftauchte. Der Kopfball ging hauchdünn am Kasten von Adler vorbei. Dieser Warnschuss verfehlte seine Wirkung, Frankfurt blieb das spielbestimmende Team. Diese Überlegenheit machte sich dann auch im Ergebnis bemerkbar. Mit einfachen spielerischen Mitteln war es genau der Neuzugang, der nach einer Hereingabe von Aigner in der 22. Minute den Ball nur über die Torlinie bugsieren musste. Verdiente Führung des Tabellen vierten.
Auch in der Folgezeit keine positiven Veränderungen, viele Fehlpässe auf Seiten der Hamburger. Das gesamte Mittelfeld, allen voran Bardelj kam überhaupt nicht ins Spiel und so war es wenig überraschend, dass Lakic in der 36. Minute erneut einnetzte. Nach einer Flanke von Aigner hatte es Lakic nicht wirklich schwer, nahezu ungedeckt den Kopfball ins Lange Eck zu platzieren.
Scheißhausen!!! In Anbetracht der bisherigen Leistung konnte uns nun nur noch ein Wunder helfen.

Halbzeit in Hamburg. Unzufriedene Zuschauer pfiffen Ihre Idole in die Katakomben der Imtech Arena. Das konnten auch die wenig gefährlichen Szenen des HSV durch Rudnevs in der 27. und 33. Minute sowie der Torschuss von Arslan kurz vor Ende der ersten Spielhälfte nicht verhindern.

Rein in die zweite Halbzeit. Der HSV jetzt bissiger. Beister und Rincon für die enttäuschenden Bardelj und Arslan. Die Hamburger wollten den Anschlusstreffer und kamen mit Son (51. und 57. Minute) und van der Vaart (57. Minute) gefährlich in den Strafraum der Gäste, doch leider ohne Erfolg. Die Frankfurter konzentrierten sich nun mehr auf Konter und kamen in Person von Torjäger Meier in der 49. und 54. Minute zum Abschluss. Adler sowie der Pfosten halten die Hamburger im Spiel. Doch langsam verstrich die Zeit, der Anschlusstreffer musste her!
Son versuchte es weiter mit Fernschüssen, doch auch ihm fehlte heute das Quäntchen Glück, der Torjubel blieb aus. Auch Westermann konnte mit einen Kopfball in der 73. Minute Torhüter Trapp nicht überwinden. Dann nochmal Freistoß in der 81. Minute für die Hamburg aus halb rechter Position, van der Vaart legt sich den Ball zurecht und zirkelt den Ball in Richtung kurzes Eck. Er wollte es wohl zu genau machen, der Ball geht knapp über den Kasten von Trapp. Heute sollte es wohl nicht sein. Dann ein erneuter Wechsel der Hamburger. Berg nun im Spiel für Aogo. Fink warf alles nach vorn und tatsächlich, der Joker der Hamburger kam noch zu zwei Tormöglichkeiten (86. und 90. Minute), doch auch er konnte den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen.
Jetzt war es aus, Schiedsrichter Zwayer pfiff das Spiel ab. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Wie in Nürnberg auch heute die erste Halbzeit ein Totalausfall. Die Frankfurter konnten die Schwächen mit einfachen Mitteln nutzen und längst abgeschriebene Stürmer wie Lakic wieder zum Torerfolg führen. Anfang der zweiten Halbzeit dann ein Aufbäumen der Hamburger. In dieser Phase des Spiels hätten wir den Anschlusstreffer verdient gehabt und hätten möglicherweise des Spiel noch drehen oder zumindest zum Ausgleich kommen können. Wie so häufig gelang es uns nicht, den Anschluss zu den begehrten Euro League Plätzen zu finden. Eintracht Frankfurt schlägt uns verdient mit 2:0.
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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Spielbericht Hamburger SV vs. Werder Bremen

Posted by Matthias on 27. Januar 2013 | No comments

Herzlich willkommen, liebe Fußballfreunde.
Das 98. Nordderby stand vor der Tür. Mit 30 Siegen und 34 Niederlagen bestand akuter Aufholbedarf für unsere Hamburger. Die letzten drei Spiele gegen die „verbotene Stadt“ gingen allesamt verloren. Selbst Trainer Fink konnte die letzten sieben Spiele (fünf als Spieler/zwei als Trainer) nicht gegen die Fischnasen gewinnen. Nun zählte nur ein Sieg!
Nach dem 0:5 Debakel der Bremer im eigenen Stadion und Trainingszoff wegen übertriebener Härte standen die Chancen für einen hamburger Derbysieg so gut wie lange nicht mehr! Mittelfeldstar van der Vaart war motiviert bis in die Haarspitzen und äußerte sich vor dem Spiel „Es ist ein ganz besonderes Spiel. Das Derby ist wichtig für den Verein, die Fans und die ganze Stadt“.

Im Folgenden der Bericht zum Spiel gegen Werder Bremen in der Imtech Arena, 19. Spieltag:
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichtem Regen pfiff Schiedsrichter Kinhöfer die Partie im ausverkauften Volkspark pünktlich um 15:30 Uhr an.
Die Gastgeber meldeten sich gleich nach 53 Sekunden mit einem starken Schuss von Rudnevs aus halb linker Position. Dieser ging knapp am Tor von Torhüter Mielitz vorbei. Die Hamburger machten in der Anfangsphase einen sehr motivierten Eindruck.
Die Werderaner konnten sich anschließend besser postieren und kamen in der fünften Minute ebenfalls zu ihrer ersten Chance, als Petersen sich auf der rechten Seite gut durchsetzte, den Ball in die Mitte spielte und Junuzovic glücklicherweise nicht mehr vollständig hinter den Ball kam, so dass Adler keine Probleme hatte, das Leder zu kontrollieren.
Der Ball ging in der Anfangsphase hin und her. Beide Teams tauchten vermehrt gefährlich vor den gegnerischen Torhütern auf.
Dann der Schock in der 9 Minute! Flanke aus de Halbfeld von Ignjovsky auf den Kopf von Lukimya. Dieser köpft den Ball mit dem Rücken zum Tor unhaltbar für Adler ins linke Eck. Die Bremer erhöhten den Druck, doch die Hamburger halten dagegen. Bislang ein unterhaltsames Derby mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Dann in der 22 Minute Tooooor für unseren HSV!! Son erläuft sich auf der linken Seite den Ball, fasst sich ein Herz und lässt Gegenspieler Selassie wie einen Statisten stehen, nimmt Maß und semmelt den Ball unhaltbar oben rechts in den Winkel. Super! Jetzt ging es in Hamburg erst richtig los, das Derby war eröffnet. Der HSV nun wacher, dynamischer. In der 35. Minute dann wieder die Bremer gefährlich vor dem Hamburger Tor. De Bruyne zog aus knapp sieben Metern ab und verfehlte das Tor nur knapp. Ein weiterer Eckball für Werder in der 39. Minute sowie ein Freistoß für die Hanseaten, getreten durch van der Vaart brachten nichts ein. Unterm Strich eine interessante erste Halbzeit mit viel Tempo und Torraumszenen auf beide Seiten. Das letzte Wort war hier noch lange nicht gesprochen. Beide Teams wollten die drei Punkte.
Die zweite Halbzeit war keine Minute alt, als Diekmeier den Ball von der rechten Seite in die Mitte passt und sich Aogo irgendwie, aber sicherlich mit regulären Mitteln den Ball erkämpft und aus ca. vier Metern einnetzt. Tooooooorrrr für unseren HSV!!! So wurd’s lustig. Endlich mal wieder in Führung gegen der Erzfeind von der Weser. Weiter so! Keine 10 Minuten später wieder Aogo auf der linken Seite, sieht Rudnevs in der Mitte. Pass und Tooooorrrrr!!! 3:1 für die Hamburger. Die Bremer reklamieren, sie wollen eine Abseitsposition erkannt haben. Das habe ich nicht so gesehen…
Die Antwort der Bremer folgte nur eine Minute später. Schuss aus der zweiten Reihe von Sokratis, schlapp und genau auf Adler, doch dieser patzte und der Ball rutschte ihm durch die Hosenträger. Mensch Rene, was war da los? Nur noch 3:2 für die Hamburger. Die Fans feuern Ihren Torwart an!! Abhaken, weitermachen.
Es geht weiter rauf und runter. Spielerwechsel nun bei beiden Teams: Arslan für Skjelbred und Arnautovic für Selassi. Wir sahen weiterhin ein, intensives Derby, welches nun auch härter wurde. Die Unterbrechungen häuften sich. Gelb rote Karte für Fritz in der 80. Minute wg. Foulspiel gegen Arslan an der linken Außenbahn. Fritz, der bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit den gelben Karton wegen Foul und meckern gesehen hat.
Neun Minuten vor dem regulären Ende schickt Trainer Fink seinen Mittelfeldstar van der Vaart in den Feierabend. Rincon übernimmt in der Raute.
Nochmal der HSV. Son aus rechter Position nach Pass von Arslan. Leider leicht über den Schlappen gerutscht. Das wäre es doch gewesen. So hieß es zittern bis zum bitteren Ende. Nochmal gelb für Petersen wegen meckern. Bremen ist eine sehr undisziplinierte Mannschaft ;-)
Nun bekommt Son seinen Auftritt. Wechsel in der 89 Spielminute. Neu im Spiel: Rajkovic. Verdienter Applaus für den Torschützen.
Jetzt haben die Bremer wieder ihren Auftritt. Astronautovic gelb rot wegen Foul und Schiedsrichterbeleidigung. Undiszipliniert ist gar kein Ausdruck für dieses Verhalten.
Nach eine gelbe Karte für Adler wegen Zeitspiel, dann ist es endlich vollbracht! Wir gewinnen das Nordderby verdient mit 3:2. Sicherlich noch einige Fehler, die es abzustellen gilt, aber auch viel Einsatz, der mit Torchancen und am Ende drei Toren belohnt wurde. Vielen Dank für diesen Sieg! Die Nummer eins im Norden sind und bleiben wir!! Jetzt schauen wir weiter nach oben und freuen uns nächste Woche gegen Frankfurt an die heutige Leistungen anzuknüpfen.
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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Spielbericht 1. FC Nürnberg vs. Hamburger SV

Posted by Matthias on 21. Januar 2013 | One comment

Herzlich Willkommen, liebe Fußballfreunde.
Nach quälender, nicht enden wollender Warterei ist die Rückrunde nun endlich auch bei unserem HSV angekommen. Im Folgenden der Bericht zum Spiel gegen den 1. FC Nürnberg, 18.Spieltag:

Im Spitzenspiel der Jubiläumssaison traf der Tabellen 14. auf die Macht von der Elbe, die Rothosen aus Hamburg. Nach dem 2:0 im Testspiel gegen Wien und der Verpflichtung von Kerem Demirbey ging der der HSV als klarer Favorit in die heutige Begegnung, wohl wissentlich, was am ersten Spieltag in Hamburg geschah…

Trainer Torsten Fink konnte mit Ausnahme von Jiracek und Scharner aus dem Vollen schöpfen. Auch van der Vaart stand wieder zur Verfügung mit dem Ziel, dem neuen Nürnberger Cheftrainer Michael Wiesinger das Bundesligadebüt gehörig zu verderben.

Gleich zu Beginn der ersten Halbzeit gehörte die erste Szene dem Gastgeber. Mak wurde in der 2. Minute auf der rechten Außenbahn steil geschickt, konnte den Ball gegen Diekmeier behaupten und kam zum Abschluss. Glücklicherweise traf dieser den Ball nicht richtig, so dass das Leder am Kasten von Adler vorbei ging.
Nach einer eher verhaltenen Anfangsphase dann die nächste Schrecksekunde für die Hamburger. Mancienne knickte nach einem Kopfballzweikampf mit Pekhart unglücklich um und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Mit Verdacht auf einen Bänderriss (evtl. sogar Knöchelbruch) humpelte der frisch frisierte Mancienne in der 12. Spielminute vom Platz. Bruma übernahm in der Viererkette.
Im Laufe der ersten Halbzeit hatten beide Teams erhebliche Probleme ins Spiel zu kommen. Das Spiel war geprägt von Fehlpässen und Mittelfeldgeplänkel. Leichte spielerische Vorteile bei den Hausherren, wobei in keinster Weise ernsthafte Gefahr für das Hamburger Tor bestand. Unser HSV war nur selten in der gegnerischen Hälfte zu sehen. Van der Vaart und Badelj konnten bislang keine Akzente setzen. Das Spiel flachte zusehendst ab.
Nach gut 25 Minuten wurde es ruppiger, gelbe Karte wegen Foulspiel gegen Arslan und Jansen.
Dann rafften sich die Franken noch einmal auf. Nach 36 Minuten zunächst ein gefährlicher Kopfball durch Balitsch. Dieser rauschte knapp übers Tor.
Zweiter Spielerwechsel der Hamburger in der 38 Minute. Skjelbred für den gelb-rot gefährdeten Arslan. Viel sollte auf Seiten des HSV nun nicht mehr passieren…
Kurz vor der Halbzeit endlich mal ein Vorstoß mit Abschluss für die Nummer eins im Norden. Doch Diekmeier semmelt das Leder leider deutlich über den Kasten von Schäfer.
Dann der Club. Wie aus dem Nichts, starker Pass von Balitsch auf Mak, der erneut links am Tor vorbei zieht. Glück für unseren HSV… Nochmal die Nürnberger, Schuss aus halb linker Position. Esswein in die Hände von Adler. Halbzeit in Nürnberg. Ein 0:0 mit sehr viel Luft nach oben.

Mit deutlich mehr Elan ging es in die zweite Hälfte. Der technisch bessere HSV nahm das Heft in die Hand und konnte die Abwehr der Nürnberger häufiger unter Druck setzen. Erste gute Chance in der 57. Minute für Rudnevs per Kopf nach Flanke von Skjelbred. Super, es geht doch! Nur 9 Minuten später fasste sich Jansen ein Herz und donnerte den Ball knapp am Winkel vorbei. Das 1:0 für das Team von Thorsten Fink lag in der Luft und dann war es endlich soweit! Tooor für den HSV!! Angriff über die linke Seite, Jansen erläuft sich den Ball vor der Torauslinie, Pass auf Aogo. Der sieht Rudnevs und flankt haargenau, so dass dieser aus drei Metern nur noch einköpfen musste!!
Zu allem Überfluss wehrte die Freude über die Führung nicht lang. Nürnberg nun wie aufgedreht auf dem Weg zum hamburger Tor. Nur fünf Minuten später setzte sich Gebhart auf der linken Seite gegen Diekmeier durch und schiebt den Ball in die Mitte auf Pekhart, der keine Probleme hatte, den Ball gegen den chancenlosen Schlussmann der Hanseaten einzunetzen. 1:1… Brechreiz! Völlig überflüssiger Gegentreffer, zu einem Zeitpunkt, wo der HSV das Spiel im Griff hatte.

Nach diesem Schock gehörte die Schlussphase wieder den Hamburgern. Eine Chance folge der anderen. Son in der 77., 80. und 82. Minute. Das gibt es doch nicht! Schäfer mit einer Rettungsaktion nach der anderen. Noch einmal Son, Pfosten!! In der Nachspielzeit Gefahr durch Rudnevs, wieder ohne den wichtigen Torerfolg. Abfiff. Nürnberg und Hamburg trennen sich 1:1.

Zu wenig für die Ziele des HSV. Woran hat es gelegen? Fehlte da der endgültige Wille zum Sieg? Fehlte die nötige Cleverness? Wir lassen wichtige Punkte in Nürnberg, mit 70 % Ballbesitz in der zweiten Halbzeit ist hier deutlich mehr drin gewesen. Nun müssen Punkte gegen Bremen her. Die Fischköppe schießen wir doch mit Freude aus der Arena!

Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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