Tag: HSV Eishockey

Schwere Schlacht

Posted by felix on 8. November 2012 | No comments

Nachdem man den EHC in der heimischen Halle besiegt hatte, kamen die Beachboys aus Timmendorf nun letzten Sonntag zu uns ins Zelt am Tierpark. Dank der starken Leistungen des Teams und der daraus resultierenden guten Stellung in der Tabelle, zog das Spiel enorm viele Fans an, sodass die Tribühne mit knapp 300 Besuchern hervorragend gefüllt war, davon zahlreiche EHC-Mitgereiste. Unsere Jungs vom HSV hatten heute allerdings keine Lust, den Timmendorfern eine Revanche zu gönnen. Vom bully on an, begann ein starkes, schweres, umkämpftes Spiel, in der keine der beiden Mannschaften der anderen auch nur annähernd eine Eisscholle Raum ließ. Hinzu kamen diverse Glanztaten der Torhüter, sodass das erste Drittel torlos blieb. Langeweile trat bei dieser schweren Schlacht nie ein und so stand es nach der regulären Spielzeit 1:1. Verlängerung. Die nächsten fünf Minuten wurde nochmal alles auf Sieg gesetzt, von beiden Mannschaften. Schwere Schlacht! Doch keiner der Spielzüge folgerte das ersehnte Tor. So kam es zum Penaltyschießen. Mann gegen Mann. Antritt vom Mittelpunkt hin zum Keeper, dann der ein oder andere verwirrende Trick und einnetzen den Puck. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass das Zelt bebte. Gänsehautstimmung. Und zunächst sah es auch hervorragend aus für unsere Mannen, denn die ersten Spieler trafen. Allerdeings zog der EHC nach. Dieser behielt dann auch die Nerven, während wir zweimal patzten und so ging das Spiel an die Beachboys. Trotzdem mal wieder ein genialer Abend mit guter Stimmung, schönem Spiel mit einem unglücklichen Ende…doch diese neue Mannschaft, die mich die letzten Spiele vollstens überzeugt hat, wird sich davon nicht zurückwerfen lassen…
So far…NUR DER HSV!!

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Derbysieg

Posted by felix on 16. Oktober 2012 | No comments

Derbysieg? Dem belesenen Fussballfan wird es sicherlich gleich auffallen, hierbei kann es sich nicht um Bundesligafussball handeln! Und diese Folgerung ist schlüssig, denn heute gehts hier mal wieder um Eishockey. Die Saison der Oberliga hat wieder begonnen und dass dritte Spiel des HSV wurde von den Knights begleitet. Wir spannten am frühen Sonntagabend die Pferde ein und machten uns auf nach Hamburg Farmsen, auf zu den Crocodiles. Wie mittlerweile schon standard in Farmsen, wird man an der Halle sehr freundlich von vier Mannschaftswagen und ca. 30 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei begrüßt. Der Zugang zur Kasse wurde ebenfalls durch reichlich Securitas gesäumt, die gründlicher denn je kontrollierten.
Endlich konnte man die Plätze einnehmen und fieberte dem bully on entgegen. Nach dem dieser dann vollzogen war, muss ich ehrlich gestehen, glaubte ich meinen Augen kaum. Der HSV von Beginn an das aktivere Team mit sehr starkem und frühem Pressing. Eine Sicherheit am Schläger, die ich letzte Saison kaum gesehen habe. Spielzüge gelangen und waren im ersten Drittel nicht nur dreimal erfolgreich, sondern sie sahen dazu noch fantastisch aus! Richtig schönes Eishockey wurde gezeigt. Dies setzte sich die beiden weiteren Drittel fort. Die Crocodiles waren komplett abgemeldet, ihnen gelang nichts. Uns dafür ein weiterer Treffer kurz nach dem Anpfiff zum zweiten Drittel. Dies sollte allerdings auch leider der letzte sein, denn ansich hätten wir auf Grund der eindeutigen Überlegenheit zweistellig gewinnen müssen. Aber auch mit dem 4:0 durften die Jungs mit stolzer Brust den Weg zurück nach Stellingen antreten, wo sie hoffentlich demnächst auch wieder sieggreich sein werden…
so far……NUR DER HSV!

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Befehl nach ganz unten

Posted by felix on 19. März 2012 | No comments

Es war schon lange einmal wieder an der Zeit, dass ich ein paar Zeilen für unsere Homepage verfasse. Dieses fiel mir die letzten Tage und Wochen jedoch ziemlich schwer. Momentan werde ich nämlich von einer tiefen Sprachlosigkeit geplagt, die sich mit Trauer und Wut zu einer penetranten Fassungslosigkeit aufbauscht. Die Spiele gegen Schalke und Freiburg waren absoluter Ausdruck der seit Jahren verfehlten Einkaufspolitik, sowie der nicht existenten Struktur und Hierarchie in der Mannschaft. Wann fällt eigentlich den Verantwortlichen mal auf, dass unserer Truppe ein Spielmacher fehlt? Und nicht nur der fehlt. Leider kann ich nur selten den Trainingseinheiten im Volkspark folgen, wenn ich mir die Spiele jedoch anschaue, dann stelle ich mir schon häufig die Frage, ob Thorsten Fink den Jungs noch Grundtugenden wie Kampf- und Laufbereitschaft vermittelt. Spielerisch traue ich der Mannschaft momentan jedenfalls nichts zu, deswegen denke ich, sollte man die angesprochenen Grundwerte einstudieren und so langsam die Brechstange rausholen.

Und von der Brechstange, in diesem Falle einer hölzernen, konnte man sich am Sonntag noch in Tierparknähe ein Bild machen. Da, aber auch in den vorangegangenen Partien, hätten sich unsere teuer bezahlten Vollprofis mal eine Scheibe von den Amateuren des HSV Eishockeys abschneiden können. Denn auch wenn sie des Öfteren spielerisch den anderen Teams unterlegen sind, lassen diese Jungs nicht den Kopf hängen und fighten bis zum Ende. So auch in diesem Falle. Was für ein Kampf und dann auch noch erfolgreich! 7:6 wurden die Eisschränke aus Wedemark zurück in die Heide geschossen. Nach einem 0:2 Rückstand führte man zwischenzeitlich mit 5:2, doch dieser Vorsprung zerbröselte, teilweise auch durch Penaltytore, nach und nach, sodass es spaannend blieb bis zum Schlusspfiff. Die Stimmung der Angereisten war wieder einmal super, allerdings merkt man auch hier den negativen Einfluss aus dem Volkspark, denn es hätten noch reichlich Tickets verkauft werden können. Die wenigen, die da waren, sahen aber wohl eines der besten Spiele der Saison, überwiegend geprägt von körperbetonten Zweikämpfen, sodass die Anzeigentafel reichlich zu tun hatte und häufig ein freundliches “oooooooooooooohhhh Sitz du Sau….!” gepaart mit diversen professionellen Verhaltenstipps von den Fans durch die Zeltarena hallten. Die Schlussphase hatte es dann noch mal in sich. Wedemark übte starken Druck aus und mit dem Schlusspfiff fiel das 7:7. Mit? Oder danach? Bange Sekunden und gespannte Blicke auf den Schiri…der dann zum Glück alle Hamburger erlöste und sich für danach entschied, aber das war ähnlich knapp wie bei einer strittigen Abseitsentscheidung beim Fussball.

Abschließend kann ich nur betonen, dass ich froh bin, dass der HSV ein Universalsportverein ist, so kann man sich momentan wenigstens in anderen Sparten als dem Profifussball Erfolgserlebnisse einholen.

So weit…beten, hoffen, Daumen drücken…Nur Der HSV!

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Nur noch 390 Sekunden

Posted by felix on 24. Dezember 2011 | No comments

Auch wenn die braun – weiße Pest wieder in der zweiten Bundesliga dahinvegetiert, gibts in Hamburg noch ein Derby. Austragungsort war diesmal Farmsen. Ein Auswärtsspiel also. Und gefühlt war man fast länger unterwegs als zu Spielen bei Hannover 96 oder VFL Wolfsburg. Farmsen? Hier erwartet einen kein Fussball, sondern es geht wieder einmal um den der Jahreszeit angebrachten Sport, Eishockey. Um 20 Uhr war Bully On zwischen den Hamburg Crocodiles und dem HSV. Doch den “Anpfiff” hätte man leicht verpassen können, denn zunächst musste man sich durch die Polizeipräsenz zum Eingang des Eissportzentrums kämpfen. Vier Mannschaftswagen waren vor Ort und die angerückten Beamten, teilweise in voller Montur, erschienen wie eine halbe Hundertschaft. Trieb einen irgendwie ein Lächeln ins Gesicht…nicht das man Stress mit der Exekutiven provozieren wollte, aber waren sie doch immerhin ein Indiz dafür, dass es beim Derby ordentlich zur Sache gehen würde. Im Eingangsbereich und der Kassenschlange wurde jedoch schnell klar, dass hier nicht mit einer verhassten, sondern mit einer respektvollen, ja nahezu freundlichen Derbystimmung zwischen den Fans zu rechnen war. Anders zwischen den Anhängern unserer Farben und den Grün – Weißen, denn die CFHH provozierten mit Sprechgesängen extremst, dennoch blieb auch nach einem Becherwurf alles ruhig. Das Spiel begann so, wie alle unserer Jungs, die ich in letzter Zeit gesehen habe, sie versuchten über Kampf ins Spiel zu gelangen, was diesmal, besonders in den ersten beiden Dritteln nur bedingt glückte. So gingen die Crocodiles auf Grund einer druckvollen Anfangsviertelstunde auch mit 1:0 in Führung. Das es dabei blieb und zunächst das 1:1 fiel, ist vor allem unserem Keeper geschuldet, der einen Schuss nach dem anderen abwehrte oder parierte und den ganzen Abend eine exellente Vorstellung dar bot. Die Stimmung bis dahin ist schwer zu beschreiben, denn ich bin zwiegespalten. Es war zwar schön, dass sich so viele Jungs vom Volkspark zum Eishockey “verirrt” hatten und dauerhaft Stimmung machten, nur traten so eher Fussballlieder als Eishockeyhymnen in den Vordergrund. Es war auf jeden fall sehr laut in der Halle und das war schon erfreulich. Leider verfiel unser Team schnell wieder in den alten Trott, viele Fehlpässe und kein klarer Spielaufbau erkennbar, so dass die Mannschaft zu Ende des ersten Drittels des letzten Drittels ;) mit 1:4 hinten lag. Trotzdem hat man gemerkt, dass in der Pause davor ein Orkan durch die Umkleide gegangen sein muss, denn unser Team drehte auf, reinstes Powerplay. Pukbesitz lag wohl bei 90%. Doch wir hatten ein Problem, die Crocodiles hatten einen Ulreich im Tor. Trotz wunderschön gespielter Angriffe nahezu kein durchkommen. Dennoch gelang es. 2:4!! Ein Ruck ging durch die Halle, selbst den letzten hielt es nicht mehr auf dem Platz: “Steht auf für den HSV…!” Die Halle brannte…und tatsächlich, durch einen wunderschönen Fernschuss…Rahn müsste schiessen, Rahn schiesst…das 3:4! Ich werd bekloppt! Wenn die Halle vorher brannte, so standen jetzt nur noch die Grundmauern, der Boden bebte…noch 390 Sekunden Spielzeit und das Team zerriß sich! Ein packender Kampf…und am Ende immer dieser Ulreichverschnitt! Verdammte Axt. Dann der letzte Angriff, starker Kampf, alle gegeben, aber es sollte nicht reichen…4:3 für die Crocodiles…Schade, aber das Pech scheint nicht nur die Fussballer zu verfolgen. Trotzdem gabs zu Recht Applaus von den mitgereisten Fans, die sich nachher außerhalb der Halle noch mit Bengalos aus Farmsen verabschiedeten. Ein gelungender Abend, nicht zu letzt auch verschuldet durch die Veranstalter, die mit Musik durch einen DJ in den Pausen und Spielunterbrechungen nie Langeweile aufkommen ließen. Das war richtiger HAMBURGER EISHOCKEY, who the fuck are the freezers?

In diesem Sinne, NUR DER HSV

Frohe Weihnacht und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

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Knights on Ice

Posted by Jan on 16. Oktober 2010 | No comments

Dem Gefrierpunkt nahe, ging’s für 5 Knights gestern Abend zum HSV Eishockey auf die Eisbahn in Stellingen, wo die Stimmung weit weg war vom Gefrierpunkt. Es gab lecker Bier und Spass pur mit ordentlich viel Gesang und vielen Toren vom HSV. 11:2 war dann der Endstand gegen Salzgitter. Danach gings noch weiter ins Wallis… Ein sehr spaßiger Abend. Wird sicher nicht der letzte gewesen sein mit den Knights on Ice

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