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Und es wird immer enger…

Posted by Matthias on 18. Februar 2014 | No comments

Schon lange währte die Vorfreude auf die Braunschweig-Fahrt, die Karten waren bestellt und der 9er gemietet – voller Vorfreude trafen wir uns dann gegen halb elf am Bahnhof in Pi und reisten personell durch Anne, Benny, Daniel von den Nordics und Ollzen von den Zaungästen unterstützt gen Niedersachsen. Die Stimmung war gut und wurde durch die ein oder andere Geburtstagskiste von Frank und Matze noch befeuert ;-)
In Braunschweig angekommen fanden wir dann auch direkt einen stadionnahen Parkplatz und machten uns auf den Weg zum Stadion an der Hamburger Straße. Erfreulicherweise lag das Stadion nicht irgendwo am Arsch, sondern in angenehm zentraler Lage mit entsprechender Infrastruktur!!! Begrüßt wurden wir von Felix’ altem Campingplatzkumpel mit ein paar zünftigen Wolters Pils und nach netten Unterhaltungen mit einigen Braunschweigern ging es dann ins urige Stadion, das mit Flutlichtmasten und Laufbahn an längst vergessene Zeiten erinnerte!!! Die übertriebene Leibesvisitation wurde geschickt gekontert und das Spiel konnte beginnen und wie, denn nach nicht allzu langer Zeit lagen wir wie aus dem nichts durch Lasogga bereits in Führung und es schien als würden wir das Ding wie in vergangenen Zeiten gekonnt nach Hause spielen – bis Adler dann zweimal brutal patzte und damit BvM um den Job als HSV-Trainer und uns um wichtige 3 Punkte und das erhoffte (erwartete) Erfolgserlebnis brachte…
Ab heute wurde dann wieder alles auf Null gestellt und wir hoffen, dass Slomka der Mannschaft wieder Stabilität verschaffen und die Wende einleiten kann!!!
Braunschweig war zwar eine Reise in längst vergessene Zeiten, aber nächste Saison wird der Spielplan uns hoffentlich nicht wieder an die Hamburger Straße leiten!!!

JETZT ERST RECHT – AUF GEHTS HAMBURG KÄMPFEN UND SIEGEN!!!

Hamburg hat wieder einen Sturmtank!!!

Posted by Matthias on 8. Oktober 2013 | No comments

Endlich ist es soweit und unser HSV hat wieder einen richtigen Mittelstürmer, einen der da hin geht wo es weh tut und noch viel wichtiger, der weiß wo das Tor steht!!!
Ich gebe es ja zu, zunächst war ich skeptisch, als Kreuzer den Pierre (Kurzform für Pierre-Michel) von der Ersatzbank der Hertha verpflichtet hatte – aber nach dem ich die Info bekommen hatte, dass er in der Vorbereitung gut geknipst hatte und nur durch eine Verletzung hinten an stand – kam schon ein bisschen Vorfreude auf, denn in seiner letzten Bundesliga-Saison vor dem Kreuzbandriss hatte er schon gezeigt, dass ne Menge Potenzial in ihm steckt!!
Ein Torjäger und Knipser – wann hatten wir das zuletzt??? OK, Barbarez war so einer, kam aber eigentlich eher aus dem Mittelfeld oder als hängende Spitze – dann war da ja noch Romeo – zwar ein Knipser aber ganz sicher kein Sturmtank… Und dann gab es noch Horst-Uwe aka Dirk Weetendorf – ne Spass bei Seite eigentlich ist der Pierre seit Hotte Hrubesch und dem leider gefloppten Schatzschneider der erste echte Sturmtank, der Torinstinkt mit Kämpferherz und Zweikampfhärte verbindet!!!
Der Start war schon mal vielversprechend und wir alle hoffen auf mehr und dass es doch noch irgendwo im Kleingedruckten ne Kaufoption gibt!!! Pierre könnte das Puzzleteil sein, dass unserer Elf noch gefehlt hat!!!

Oh HSV – du machst mich zu einem Fan der Vergangenheit…

Posted by Matthias on 18. September 2013 | 2 comments

Zum Spiel gegen den BVB: 900 Km am Steuer, 0 Punkte, 6 Gegentore, Trainerentlassung – zusammengefasst ein Tag zum Vergessen…
Wären da nicht der gute Support der HSV-Gemeinde (bis zum 2:4), das Erlebnis Westfalenstadion und die nette Reisegruppe gewesen… Die gelbe Wand ist schon beeindruckend, kritisch betrachtet muss man aber feststellen, dass der BVB-Anhang mittlerweile sehr erfolgsverwöhnt ist und der Funke eher vom Feld aufs Publikum als andersherum überspringt… Soviel zum Spiel – kommen wir zu einem grundlegenderen Thema:
,,Warum bin ich eigentlich HSV-Fan und was fasziniert mich an diesem Verein so, dass ich in den vergangenen Jahren einen Großteil meiner Freizeit für diesen Club investiert habe???”
Über diese Frage habe ich mir, nicht erst nach den Desastern gegen Hoffenheim und Dortmund, in der letzten Zeit viele Gedanken gemacht und bin – das möchte ich vorweg nehmen – zu einem unangenehmen Ergebnis gekommen…
1. Bin ich Fan der aktuellen Mannschaft?
Ganz klar nein – denn wie kann ich Fan von Spielern sein, die zu meist ein paar Jahre jünger sind als ich und sich auch von der persönlichen Entwicklung her zum Großteil nicht auf meinem Niveau befinden – kann ich zum Beispiel Fan eines Spielers wie DD sein – jemandem den ich im Privatleben als Proleten belächeln würde? Viele von euch wissen ja sicherlich, dass DD längere Zeit in Pinneberg gewohnt hat und man ihm in dieser Zeit dann auch mal abseits des Fußballplatzes begegnet ist. Insbesondere ein Erlebnis möchte ich euch nicht vorenthalten – An einem Spielereien Samstag (Länderspielwochenende) traf ich DD bei der Sparkasse in Rellingen, als er kurz nach mir mit seinem R8 und quietschenden Reifen auf den Parkplatz der Sparkasse fuhr – meine Freundin, die wenig Fußballaffin ist und DD nicht kannte, meinte daraufhin, wer das denn da sei, der mit Papi’s Auto eine Spritztour machen würde?! Da wird der Eindruck vom abgehobenen Fußballer dann 100%-kg bestätigt!! Und damit der gute DD dann zukünftig TEUR 200 im Jahr mehr verdienen und sich neben dem R8 und Hummer einen Drittwagen zu legen kann, soll ich dann ab dieser Saison ne Ecke mehr für meine Dauerkarte bezahlen… Wo wir gerade beim Thema sind, womit soll die Gehaltserhöhung eigentlich gerechtfertigt sein??? Gem. der Presse ja mit der angeblich positiven Entwicklung des Spielers – diese habe ich ehrlicherweise noch nicht gesehen, denn DD kam seinerzeit als angehender rechter Verteidiger der Nationalmannschaft und wurde auch mit einem entsprechenden Vertrag ausgestattet – aber spricht heute noch jemand von DD und der Nationalmannschaft?!
Ein anderer Spieler mit dem ich mich ebenfalls nur schwer identifizieren kann, ist das Pendant zu DD auf der linken Seite, der zwar im Erzählen sicher einer der größten und begabtesten Spieler der Bundesliga ist aber die Erwartungen, die ihm in Hamburg entgegen gebracht wurden, max. in der Anfangszeit ansatzweise erfüllen konnte und von da an eher neben als auf dem Platz Vollgas gegeben hat… Es gibt in der aktuellen Mannschaft leider nur noch wenige Spieler wie zum Beispiel Adler oder Westermann, die ihrer Arbeit mit der richtigen Einstellung nachgehen – hier sollten sich gerade die Youngsters im Team mal ein Beispiel nehmen!!! Aber auch hier geht die Entwicklung leider in die falsche Richtung, denn die Zeiten als die jungen Spieler noch zu den erfahren im Team aufschauten, Respekt hatten und Ratschläge annahmen, sind längst vorbei. Fazit: Ich bin kein Fan der aktuellen Mannschaft

2. War ich Fan des Trainers???
Eigentlich wollte ich hier, als ich mit dem Blog anfing, näher auf Herrn Fink eingehen, aber hier hat sich ja in der Zwischenzeit einiges geändert… Meines Erachtens sind unserem alten Übungsleiter hierbei die vielen Flüge in die Heimat nach München so wie die lange Leine, die er der Manschaft ließ, sowie die Beratungsresistenz in Sachen defensive Kompaktheit zum Verhängnis geworden…Sicherlicht war ich mit vielen Entscheidungen unseres alten Trainers nicht einverstanden, bzw. konnte diese nicht nachvollziehen… Aber gibt es einen Trainer, der den Job besser ausführen wird und der Interesse hat nach Hamburg zu kommen – ich denke nicht… denn warum sollte er diese Aufgabe auf sich nehmen, es gibt keine finanziellen Mittel um den Kader zu verändern, die Manschaft ist seit Jahren charakterschwach und lässt sich zu keiner Einheit formen, das (mediale) Umfeld ist sehr unruhig, die Führung ist schwach und die Strukturen bedürfen dringend einer Anpassung an heutige Gegebenheiten.
Fazit: Ich war kein Fan unseres alten Trainers, befürchte aber, dass es auch mit einem neuen Trainer nicht besser werden wird…
3. Bin ich Fan der Struktur unseres Vereins?
Sicherlicht nicht – da es nicht sein kann, dass die Vereinpolitik von einer kleinen, sich für elitär haltenden Gruppe gesteuert wird, die unter anderem durch die Ablehnung der Briefwahl versucht, dem Großteil der über 60.000 HSV-Mitglieder die Mitbestimmung zu verwähren. Hier sind Leute in unseren Aufsichtsrat gewählt worden, die nie zuvor eine ähnlich gewichtige Position besetzt hatten und auch in ihrem späteren Leben nie wieder eine ähnlich gewichtige Position einnehmen werden…Sicher ist ein gewisses Mitspracherecht der Mitglieder notwendig, damit wir nicht wie bei anderen Vereinen (v.a. in England) nur noch als Kunden betrachtet werden, aber dann müsste auch die gesamte Mitgliedschaft eingebunden werden und die Vereinspolitik dürfte nicht durch eine kleine Minderheit gesteuert werden…

4. Warum bin ich eigentlich HSV-Fan???
Über diese Frage habe ich mir lange und intensiv Gedanken gemacht und bin zu dem Fazit gekommen, dass ich einzig und allein Fan der Vergangenheit unseres Vereins bin, die durch Identifikation, Leidenschaft, Teamwork und Erfolg geprägt war.
Mittlerweile fällt es mir sogar schwer, mich noch aufzuraffen und zu Heimspielen ins Stadion zu gehen – hier ist ehrlich gesagt die Luft raus und ich leide nach den letzten 3 Jahren gewissermaßen unter einem HSV-Heimspiel-Burnout…
Auswärts bin ich dagegen noch öfters dabei, da man a) (meistens) bessere Leistungen unseres Vereins zu sehen bekommt, sich andere Städte und Stadien anschauen kann und b) nicht diese Wehmut an schöne Erlebnisse der Vergangenheit (da ist schon wieder der Begriff) wie bei Heimspielen verspürt…
Alles in allem freue ich mich weiterhin ein Mitglied der Knights zu sein und die durch den HSV entstandenen Freundschaften zu pflegen, Fan bin ich jedoch nur noch von der Vergangenheit und definiere micht heute eher als HSV-Symptahisant…

In der Hoffnung auf bessere Zeiten
Matze

Sommerpause ist Urlaubszeit

Posted by Matthias on 21. Juli 2013 | No comments

Es gibt Jahre, in denen die Sommerpause einfach kein Ende nehmen will… wie hofft hat man sich in den letzten Tagen und Wochen dabei erwischt, wie man sich ,,spannende” Veranstaltungen wie U21-EM, Confed-Cup, U20-WM, Nord- und Telekom-Cup angesehen hat…Und jedes Mal fragt man sich dann wieder, warum die lange Pause eigentlich im Sommer bei bestem Fussball- und Stadionwetter stattfinden muss?! Im November quält man sich bei fiesen Nieselregen und 0,5 Grad gegen Hoffenheim ins Stadion und im Sommer, wenn man mal mit kurzer Hose und T-Shirt ins Stadion gehen könnte, ist gefühlte 3 Monate Pause…!!! Wenn dann nicht mal eine EM oder WM ansteht, bleibt einem nur noch eines übrig – verreisen!!! Früher konnte man das ja in der Saison erledigen und spannenden Europapokal-Abenden verbinden – heute kann man diesbezüglich nur noch in Erinnerungen schwelgen!!! So ging es dieses Jahr z.B. Beispiel nach Valencia zum Mestalla, wo 2005 eine spannende UI-Cup-Schlacht gegen den ortsansässigen CF Valencia stattfand und unser HSV sich nach einem hart erkämpften 0:0 für den damaligen UEFA-Cup (für die jüngeren unter uns heute Europa League) qualifizierte.
Für die Nostalgiker unter uns hier noch mal die damalige Aufstellung: Hamburg: Wächter – Demel (59. Reinhardt), van Buyten, Boulahrouz, Atouba – Wicky – Jarolim (85. Trochowski), Beinlich (46. Mahdavikia) – van der Vaart – Mpenza, Lauth. – Trainer: Doll

Apropos damals und erfolgreich – einen der erfolgreichsten HSV-Trainer der näheren Vergangenheit haben wir dann in Calpe (Badeort zwischen Alicante und Valencia) auch noch getroffen – Martin Jol – der 2009 mit dem HSV jeweils das DFB- und Europa-League Halbfinale erreicht hat!!! Für mich persönlich war Jol der beste HSV-Trainer, den ich seit 1988 erleben durfte -authentisch, charakterstark und eine echte Respektsperson!!! Begrüßt hat Martin uns übrigens mit ,,nur der HSV” – was seine nach wie vor enge Verbundenheit zu unserem Verein zum Ausdruck bringt!!!

So hoffen, wir mal dass der Sommerurlaub nächste Saison flachfällt und es wieder heißt :
Erste Runde Bukarest, zweite Runde Rom,
in Kopenhagen schellt das Telefon,
vielleicht nach Rotterdam, vielleicht nach Mailand,
vielleicht auch Teneriffa eine Woche Sandstrand!

Europapokal, Europapokal…

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Spielbericht Hamburger SV vs SpVgg Greuther Fürth

Posted by Matthias on 3. März 2013 | No comments

Herzlich willkommen, liebe Fußballfreunde,
nachdem ich nach der knappen Niederlage letzte Woche keine Worte fand, melde ich mich mit den folgenden Zeilen in alter Frische wieder zurück. Im Rahmen des 24. Spieltages empfing der Hamburger Sportverein den Tabellenletzten aus Fürth. Wiedergutmachung war angesagt. Dies verlangte nicht nur Trainer Fink, der seinen Mannen gehörig den Marsch blies, sondern auch alle Fans des Nordclubs, allen voran ein mysteriöser blauer Bär, der sich nebst Gefolge anschickte, seinen großen Herren Hamburg im Kampf gegen aufständische Widersacher aus dem Bundesgebiet zu unterstützen.
Trainer Fink brachte Beister für Skjelbred in der Startelf und richtete seine Mannschaft offensiv aus gegen die Kleeblattelf von Interimstrainer Ludwig Preis.
Im Folgenden der Spielbericht Hamburger SV vs SpVgg Greuther Fürth in der Imtech Arena:
Der HSV fing stark an, dominierte das Spiel und erkämpfte sich schon zu Beginn gute Chancen durch Jansen (1.), Beister (3.) und Rudnevs (13.). Einbahnstraßenfußball in der Hansestadt. Doch dann, Angriff der Fürther unglücklich abgewehrt durch Rajkovic. Der Ball landet bei Pledl, dieser sieht Djurdjic. Hoher Ball in den Lauf, Adler kommt raus, Schuss und Tor. 1:0 für Greuther Fürth in der 14. Minute. Völlig unnötiger Gegentreffer in einer Phase, in der der HSV hoch überlegen war und selbst hätte hier in Führung gehen müssen.
Die Hamburger ließen sich nicht beirren und machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Weiter druckvoller Fußball Richtung Kasten von Torhüter Hesl, der (leider) eine gute Partie zeigte. In der 21. Minute war allerdings dann wahrlich nichts zu halten für den fürther Schlussmann, als van der Vaart mit einem langen Ball Aogo fand, dieser per Kopf auf Beister ablegte und der neue Mann in der Startelf das Leder kompromisslos in den linken Winkel platzierte. TOOOOOOOR für Hamburg!
Der HSV machte weiter, setzte die Fürther unter Druck. Klare Chancen ergaben sich für Beister (27.), van der Vaart, (31.), Aogo (40.) und Rudnevs (40.). Es war hauptsächlich Torhüter Hesl zu verdanken, dass das Preis Team das 1:1 in die Halbzeit rettete.
In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel, störten deutlich früher. Dennoch mehr Ballbesitz für die Rothosen. In der 50. Minute erneuter Aufschrei im Volkspark. Langer Ball von Rajkovic auf van der Vaart, der den Ball brasilianisch mitnimmt und alleine vor Torhüter Hesl zum Abschluss kommt. Doch auch dieser Versuch blieb ohne Erfolg, zu schwach, unplatziert und harmlos der Ball des hamburger Hoffnungsträgers.
Nächste Möglichkeit in der 68. Minute für die Gäste, die in dieser Zeit ihre Sturm- und Drangphase in Hamburg hatten. Geis nimmt Maß und prüft Adler aus der zweiten Reihe. Dieser lässt den Ball gefährlich im Strafraum abprallen. Klaus und Jansen kämpfen um den Ball, der Hamburger grätscht, der Fürther fällt. Aufregung in der Imtech Arena, die Gäste forderten einen Strafstoß. Völlig zu unrecht, Jansen spielte den Ball, richtige Entscheidung des jungen Schiedsrichters Siebert. Nächste Chance dann wieder für die Gäste, Förstner aber knapp am Tor vorbei. Dann Einwechslung von Asamoah, ausgeliehen von der fürther Senioren. Kann mich nicht daran erinnern, dass dieser jemals ein wichtiges Tor in der Bundesliga geschossen hat… Mittlerweile hatten auch die Hamburger gewechselt, Arslan für Bardejl und Berg für Rudves, der HSV wollte die drei Punkte. Schlussphase in Hamburg. 84. Minute, schneller Einwurf auf der rechten Seite von Beister in den Lauf von Berg, gut gesehen. Dieser nimmt den Ball volley, knapp am Tor von Hesl vorbei. Letzte Möglichkeit für die Gastgeber in der Nachspielzeit, doch auch hier scheitern Arslan und Westermann am starken Torhüter den Fürther. Schlusspfiff in Hamburg. Nur einen Punkt für unseren HSV. Nach dem Spiel in Hannover zu wenig im Kampf um die internationalen Plätze. Unterm Strich haben wir es versäumt, bereits in der ersten Hälfte zumindest eine Vorentscheidung herbeizuführen. Einfache Fehler in der Abwehr sowie im Aufbauspiel sorgten auch heute wieder für einen unnötigen Gegentreffer. Zunächst Tabellenplatz 7 und nächste Woche dann auswärts gegen unangenehme Stuttgarter. Kämpft Hamburg, kämpft!!!
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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kleiner HSV – Großer HSV

Posted by Matthias on 28. Februar 2013 | No comments

Unsere Reisegruppe auf dem Weg nach Hannover!!!Ja sowas gibt es wohl auch nur im Fussball, dass der Kleine den Großen mit 5:1 besiegt…
Eigentlich war alles gut angerichtet, die Karten waren bestellt, drei freiwillige Fahrer hatten sich gefunden, die Erfrischungsgetränke waren kaltgestellt und voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg in die niedersächsische Landeshauptstadt um unseren HSV auf seinem Weg nach Europa zu unterstützen!!! Ich spreche bewusst von Europa, da ich dieses ewige Understatement der Verantwortlichen satt habe – wird sind der HSV, haben uns vor der Saison sehr gut (und teuer) verstärkt und weisen einen der höchsten Etats der Liga aus – wir haben Starts wie van der Vaart, Adler, Badelj (auch wenn er zur Zeit schwächelt) Westermann und Sternchen wie Aogo, Jansen und Diekmeier in unseren Reihen – da muss es doch wohl zu erwarten sein, dass man sich am Ende der Saison vor Mannschaften wie Freiburg (Respekt für Konzept und Leistung), Mainz (s. Freiburg) einfindet und nächste Saison wieder international vertreten ist -was mal ganz nebenbei auch existenziell notwendig ist, da wir die Millionen, die uns die ausverkauften Heimspiele in der Europa-League bringen dringend benötigen, da gerade diese Beträge uns aktuell fehlen und wir dadurch erneut einen Verlust ausweisen müssen!!! Ursache dafür ist der Fakt, dass wir auf Europa-League-Niveau bezahlen, jedoch nicht da spielen…
Also genug zu diesem Thema – hoffen wir mal dass Hannover ein Ausrutscher war und dass wir gegen Fürth wieder einen anderen HSV sehen!!! Meines Erachtens sind wir in Hannover auch taktisch nicht richtig eingestellt gewesen – schließlich weiß man ja um die Konterstärke der 96er und hätte lieber das Mittelfeld durch einen 2. 6er (Rincon oder Arslan) neben Badelj stärken sollen… Wo wir beim Thema wären, denn Badelj ist aktuell ein Schwachpunkt in unserer Mannschaft, was ja sogar weite Teile der ortsansässigen Medien erkannt haben ;-) Ursache ist aber sicher nicht nur ein Formtief, sondern die Tatsache, dass Badelj kein 6er im ursprünglichen Sinne ist, sondern ein 8er – was bedeutet, dass er seine Stärken nicht in der Defensive sondern im Spielaufbau hat!!! Badelj braucht einen Abräumer an seiner Seite, um sich nicht zu sehr in defensiven Zweikämpfen aufzureiben und so Kraft und Konzentration für sein Aufbauspiel zu verlieren, da das dann letztlich zu diesen teilweise unerklärlich Fehlpässen führt!!! So ich schweife schon wieder ab… Also meines Erachtens sind wir das Unternehmen 3 Punkte in Hannover viel zu offensiv angegangen und haben den konterstarken 96er voll in die Karten gespielt – gerade auswärts darf man auch mal defensiver eingestellt agieren, tiefer stehen und dem Gegner die Initiative überlassen – denn gerade das liegt zum Beispiel Hannover nicht und hätte uns vielleicht die ein oder andere gute Konterchance beschert!!! So sind wir den 96er aber mit unserer offensiven Spielweise direkt ins offene Messer gelaufen – das Adler dann, vielleicht durch falschen Ehrgeiz getrieben, zu früh wieder an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt ist und meines Erachtens in Normalform bei allen!!! 5 Gegentoren hätte was machen können ist ein übriges…
Das Rudnevs beim Stand von 2:1 für Hannover in Jansens Schussbahn läuft und van der Vaart beim Stand von 3:1 für Hannover freistehend an Zieler scheitert passte dann irgendwie auch ins Bild dieses kalten, feuchten und ungemütlichen Samstag-Nachmittags!!!
Was solls, wie sagt man in der Fussballersprache so schön ,,Mund abputzen und weitermachen”!!!
Wir Knights hatten trotz allem eine super Fahrt mit viel Spass und werden uns auch in ein paar Jahren nach an den blauen Lilalaune-Bären erinnern!!!
In dem Sinne Jungs und Mädels -es war mir mal wieder eine Ehre mit Ihnen zu verreisen!!!

Spielbericht Hamburger SV vs. Borussia M´Gladbach

Posted by Matthias on 17. Februar 2013 | No comments

Herzlich willkommen, liebe Fußballfreunde,
nach dem Sieg in Dortmund richten sich die Blicke der Hamburger wieder Richtung Euroleague. Ein heutiger Sieg gegen Borussia M´Gladbach und der Bundesliga Dino würde sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen können. Ohne Adler (Bauchmuskelzerrung) und Bruma (gesperrt) ging es in der Imtech Arena gegen die (nach ihrem Euroleague Spiel am Donnerstag gegen Rom hoffentlich) noch leicht geschwächten Gäste aus Nordrhein-Westfalen. Im Folgenden der Spielbericht zum Heimspiel Hamburger SV gegen Borussia M´Gladbach, 22. Spieltag:
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging es Samstag Nachmittag pünktlich ab 15:30 Uhr um wichtige drei Punkte für unsere Rothosen, die auf sehr tief stehende Gladbacher trafen. Aus dem Spiel heraus ging wenig. Viel Stückwerk mit wenig Torraumszenen. Nur mit gelegentlichen Fernschüssen (Arango, 8.Minute, Aogo, 18.Minute) wurde es gefährlich für die beiden Torhüter. Leichte Überlegenheit bei unseren Hamburgern, mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse und folglich dann die verdiente Führung in der 24. Minute für den HSV. Rudnevs spielte den Ball quer auf van der Vaart, der aus rd. 23 Metern den Ball unhaltbar für ter Stegen in den linken Winkel drosch. Höchst sehenswertes Tor in einem höchst durchschnittlichen Bundesligaspiel. Die Fohlen-Elf nur wenig beeindruckt. Immer wieder tauchten Rupp und Hermann in der hamburger Hälfte auf, konnten sich aber gegen Westermann und Rajkovic nicht durchsetzen, so dass Hamburg mit einer knappen Führung in die Halbzeit ging.
In der zweiten Halbzeit drängte Gladbach weiter auf den Ausgleich, war unterm Strich aber zu harmlos und zu unentschlossen. Der HSV verwaltete die Führung, sorgte aber auch hin und wieder für Entlastungsangriffe. Sowohl Rajkovic (52.) als auch Rudnevs (55.) tauchten gefährlich vor dem gladbacher Tor auf, konnten aber die seitens der rd. fünfzig tausend Hamburger Fans gewünschte Vorentscheidung nicht herbei führen.
Auf der anderen Seite erhöhte Favre den Druck und brachte Younes und de Jong. In den letzten zwanzig Minuten blies die Fohlen-Elf zur Schlussoffensive, doch auch Chancen durch Hanke (69.), Younes (72.) und Daems (86.) brachten nichts ein. Abschließend nochmal unser HSV mit Markus Berg, der in der letzten Minute den Ball knapp über den Kasten von ter Stegen platzierte. Schlusspfiff in Hamburg. Der HSV gewinnt in einem durchschnittlichen Spiel mit wenig Torraumszenen gegen das Team von Borussia M´Gladbach mit 1:0. Damit sind die Hamburger mit 34 Punkten derzeit auf Tabellenplatz 6, punktgleich mit Freiburg, die drei Punkte aus Bremen mitnahmen. Am kommenden Samstag geht es im Nordderby für unsere Hamburger nach Hannover. Auch hier können wir gewinnen und unsere Positivserie fortsetzen. Auf geht’s!!
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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Spielbericht Borussia Dortmund vs. Hamburger SV

Posted by Matthias on 11. Februar 2013 | No comments

Herzlich willkommen liebe Fußballfreunde,
an diesem herrlichen Spieltag traf der HSV auf den amtierenden deutschen Meister aus Dortmund. Nach dem Spiel gegen Frankfurt rechnete niemand mit einem unentschieden oder gar einem Sieg für die Rothosen aus Hamburg. Die Frage der Höhe des Dortmundsieges galt es heute zu beantworten. Im Folgenden der Spielbericht der Partie Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV:
Eine Handvoll Knights ist der Einladung des OFC „Blaues Blut“ gefolgt, um die Einweihung des neuen Clubheims in Bönningstedt zu feiern. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Mühe, die ihr euch gemacht habt mit ganz besonderem Dank an Burkhard und Fiede, die am Tresen sowie am Grill stark zu schuften hatten. Neben der wahnsinns Krakauer sei kurz erwähnt, dass Daniel und Philipp vor dem Spiel ein 501 Dart Match bestritten haben, welches aufgrund der einzigartigen Dartleistung gefühlte zwei Stunden gedauert hatte…
Nun zum Spiel. Der HSV eröffnete ungewohnt offensiv und spielfreudig. Bereits nach 14 Minuten die erste Chance für den HSV, durch Son mit einem Fallrückzieher. Dann die Dortmunder mit Götze, knapp am Tor vorbei. Ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Dann Schrecksekunde in der 17. Spielminute: Langer Ball von Hummels in die Hälfte der Hamburger. Missverständnis zwischen Westermann und Adler. Getreu dem Motto „nimm du ihn, ich hab ihn sicher“ schnappte sich Lewandowski die Kugel, ließ Adler stehen und erzielte das 1:0 für den Deutschen Meister. Doch die Hamburger keinesfalls geschockt. 90 Sekunden später der Angriff über die linke Seite, Jansen auf Aogo, der sieht Rudnevs, der abschließend keine Probleme hatte, den Ball zum 1:1 Ausgleich einzunetzen. Der HSV war wieder da. Nach 21. Minuten wieder Son, an den Pfosten. Fünf Minuten später wieder Son, diesmal von der rechten Seite. Gut durchgesetzt gegen Hummels, läuft Richtung Strafraum, nimmt Maß und donnert das Leder unhaltbar ins lange Eck. Ich dachte, ich traute meinen Augen nicht. 2:1 für unseren HSV. Bönningstedt tobte!
Dann ein hartes Duell im Mittelfeld zwischen Lewandowski und Skjelbred, wobei der Dortmunder Skjelbred klar am Fuß traf. Es kam sofort zu einer Rudelbildung. Mittendrin van der Vaart, der mit Kehl aneinander geriet. Kurze Absprache der Unparteiischen…, dann die Entscheidung: rot für Lewandowski, gelb für van der Vaart. Der Deutsche Meister nun nur noch mit zehn Mann auf dem Platz. Kurz vor der Halbzeit nochmal die Dortmunder mit Schuss von Kehl, Adler wehrte ab, Reus schnappte sich den Ball und das Leder war erneut im Tor. Glücklicherweise war es nichts mit dem Ausgleich, Abseits von Reus. Nun aber Halbzeit in Dortmund.
Alles drin in diesem Spiel, weiter geht’s. 56. Minuten gespielt, Hummels tauchte vor Adler auf, konnte den Ball aber nicht vollständig kontrollieren, so dass der Ball über das Tor der Hamburger flog. Durchatmen… 59 Minute, langer Ball auf Reus, Bruma zu spät und grätscht Reus von den Beinen. Notbremse, auch hier glatt rot für den Hamburger. Nur drei Minuten später, van der Vaart über die linke Seite, Flanke in die Mitte und Rudnevs ist zur Stelle. 3:1!! WAHNSINN!! 17 Minuten noch zu spielen, Dortmund warf alles nach vorne. Chancen ergaben sich für Hummels und Santana. Dann wieder der HSV. Jansen schnappte sich den Ball auf der linken Seite, ließ die halbe Dortmunder Abwehr wie Statisten aussehen, spielte den Ball in die Mitte und Son war zur Stelle 4:1! Das Spiel war gelaufen. Viele Grüße an Kaschi, der live beim verdienten Sieg der Hamburger vor Ort war und genau wie wir alle aus dem Feiern nicht mehr herauskam! Hamburg mit 31 Punkten jetzt oben dran, punktgleich mit Freiburg und Mainz. Nächste Woche gegen Gladbach bitte weiter so!!
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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Spielbericht Hamburger SV vs. Eintracht Frankfurt

Posted by Matthias on 3. Februar 2013 | One comment

Herzlich willkommen, liebe Fußballfreunde.
Im Rahmen des 20. Spieltages traf der Hamburger Sportverein auf den Aufsteiger aus Frankfurt. Die Hamburger konnten die letzten vier Heimspiele gewinnen und wollten zu alter Heimstärke zurück finden. Sicherlich auch erforderlich, wenn das internationale Geschäft für den Topclub aus dem hohen Norden ein Thema sein soll. Mit drei Punkten wären die Hamburger dran an den Euro League Plätzen.

Thorsten Fink setzte gegenüber über dem Spiel gegen Bremen auf Arslan und setzte Skjelbred auf die Bank. In Arslan sieht Fink den torgefährlicheren Spieler und erwartete Einsatz und Spielfreude von seiner Mannschaft.

Die Frankfurter zeigten bislang eine starke Saison. Mit Tabellenplatz 4 sicherlich eine der Überraschungen in der aktuellen Spielzeit. Neuverpflichtung Lakic spielte von Beginn an, wir konnten uns eine junge, lauffreudige Mannschaft einstellen.

Im Folgenden der Bericht zum Spiel gegen Eintracht Frankfurt in der Imtech Arena, 20. Spieltag:
Der berliner Schiedsrichter Felix Zwayer eröffnete die Partie vor rd. 52.300 Zuschauern in der Imtech Arena pünktlich um 18:30 Uhr.

Der Hamburger Sportverein zeigte sich in der ersten Halbzeit ideenlos, teilweise fast schon lethargisch, was sich der Gegner zu Nutzen machte und mit Lakic bereits in der 9. Minuten nach einer Flanke von Jung gefährlich vor dem Hamburger Tor auftauchte. Der Kopfball ging hauchdünn am Kasten von Adler vorbei. Dieser Warnschuss verfehlte seine Wirkung, Frankfurt blieb das spielbestimmende Team. Diese Überlegenheit machte sich dann auch im Ergebnis bemerkbar. Mit einfachen spielerischen Mitteln war es genau der Neuzugang, der nach einer Hereingabe von Aigner in der 22. Minute den Ball nur über die Torlinie bugsieren musste. Verdiente Führung des Tabellen vierten.
Auch in der Folgezeit keine positiven Veränderungen, viele Fehlpässe auf Seiten der Hamburger. Das gesamte Mittelfeld, allen voran Bardelj kam überhaupt nicht ins Spiel und so war es wenig überraschend, dass Lakic in der 36. Minute erneut einnetzte. Nach einer Flanke von Aigner hatte es Lakic nicht wirklich schwer, nahezu ungedeckt den Kopfball ins Lange Eck zu platzieren.
Scheißhausen!!! In Anbetracht der bisherigen Leistung konnte uns nun nur noch ein Wunder helfen.

Halbzeit in Hamburg. Unzufriedene Zuschauer pfiffen Ihre Idole in die Katakomben der Imtech Arena. Das konnten auch die wenig gefährlichen Szenen des HSV durch Rudnevs in der 27. und 33. Minute sowie der Torschuss von Arslan kurz vor Ende der ersten Spielhälfte nicht verhindern.

Rein in die zweite Halbzeit. Der HSV jetzt bissiger. Beister und Rincon für die enttäuschenden Bardelj und Arslan. Die Hamburger wollten den Anschlusstreffer und kamen mit Son (51. und 57. Minute) und van der Vaart (57. Minute) gefährlich in den Strafraum der Gäste, doch leider ohne Erfolg. Die Frankfurter konzentrierten sich nun mehr auf Konter und kamen in Person von Torjäger Meier in der 49. und 54. Minute zum Abschluss. Adler sowie der Pfosten halten die Hamburger im Spiel. Doch langsam verstrich die Zeit, der Anschlusstreffer musste her!
Son versuchte es weiter mit Fernschüssen, doch auch ihm fehlte heute das Quäntchen Glück, der Torjubel blieb aus. Auch Westermann konnte mit einen Kopfball in der 73. Minute Torhüter Trapp nicht überwinden. Dann nochmal Freistoß in der 81. Minute für die Hamburg aus halb rechter Position, van der Vaart legt sich den Ball zurecht und zirkelt den Ball in Richtung kurzes Eck. Er wollte es wohl zu genau machen, der Ball geht knapp über den Kasten von Trapp. Heute sollte es wohl nicht sein. Dann ein erneuter Wechsel der Hamburger. Berg nun im Spiel für Aogo. Fink warf alles nach vorn und tatsächlich, der Joker der Hamburger kam noch zu zwei Tormöglichkeiten (86. und 90. Minute), doch auch er konnte den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen.
Jetzt war es aus, Schiedsrichter Zwayer pfiff das Spiel ab. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Wie in Nürnberg auch heute die erste Halbzeit ein Totalausfall. Die Frankfurter konnten die Schwächen mit einfachen Mitteln nutzen und längst abgeschriebene Stürmer wie Lakic wieder zum Torerfolg führen. Anfang der zweiten Halbzeit dann ein Aufbäumen der Hamburger. In dieser Phase des Spiels hätten wir den Anschlusstreffer verdient gehabt und hätten möglicherweise des Spiel noch drehen oder zumindest zum Ausgleich kommen können. Wie so häufig gelang es uns nicht, den Anschluss zu den begehrten Euro League Plätzen zu finden. Eintracht Frankfurt schlägt uns verdient mit 2:0.
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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Spielbericht Hamburger SV vs. Werder Bremen

Posted by Matthias on 27. Januar 2013 | No comments

Herzlich willkommen, liebe Fußballfreunde.
Das 98. Nordderby stand vor der Tür. Mit 30 Siegen und 34 Niederlagen bestand akuter Aufholbedarf für unsere Hamburger. Die letzten drei Spiele gegen die „verbotene Stadt“ gingen allesamt verloren. Selbst Trainer Fink konnte die letzten sieben Spiele (fünf als Spieler/zwei als Trainer) nicht gegen die Fischnasen gewinnen. Nun zählte nur ein Sieg!
Nach dem 0:5 Debakel der Bremer im eigenen Stadion und Trainingszoff wegen übertriebener Härte standen die Chancen für einen hamburger Derbysieg so gut wie lange nicht mehr! Mittelfeldstar van der Vaart war motiviert bis in die Haarspitzen und äußerte sich vor dem Spiel „Es ist ein ganz besonderes Spiel. Das Derby ist wichtig für den Verein, die Fans und die ganze Stadt“.

Im Folgenden der Bericht zum Spiel gegen Werder Bremen in der Imtech Arena, 19. Spieltag:
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichtem Regen pfiff Schiedsrichter Kinhöfer die Partie im ausverkauften Volkspark pünktlich um 15:30 Uhr an.
Die Gastgeber meldeten sich gleich nach 53 Sekunden mit einem starken Schuss von Rudnevs aus halb linker Position. Dieser ging knapp am Tor von Torhüter Mielitz vorbei. Die Hamburger machten in der Anfangsphase einen sehr motivierten Eindruck.
Die Werderaner konnten sich anschließend besser postieren und kamen in der fünften Minute ebenfalls zu ihrer ersten Chance, als Petersen sich auf der rechten Seite gut durchsetzte, den Ball in die Mitte spielte und Junuzovic glücklicherweise nicht mehr vollständig hinter den Ball kam, so dass Adler keine Probleme hatte, das Leder zu kontrollieren.
Der Ball ging in der Anfangsphase hin und her. Beide Teams tauchten vermehrt gefährlich vor den gegnerischen Torhütern auf.
Dann der Schock in der 9 Minute! Flanke aus de Halbfeld von Ignjovsky auf den Kopf von Lukimya. Dieser köpft den Ball mit dem Rücken zum Tor unhaltbar für Adler ins linke Eck. Die Bremer erhöhten den Druck, doch die Hamburger halten dagegen. Bislang ein unterhaltsames Derby mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Dann in der 22 Minute Tooooor für unseren HSV!! Son erläuft sich auf der linken Seite den Ball, fasst sich ein Herz und lässt Gegenspieler Selassie wie einen Statisten stehen, nimmt Maß und semmelt den Ball unhaltbar oben rechts in den Winkel. Super! Jetzt ging es in Hamburg erst richtig los, das Derby war eröffnet. Der HSV nun wacher, dynamischer. In der 35. Minute dann wieder die Bremer gefährlich vor dem Hamburger Tor. De Bruyne zog aus knapp sieben Metern ab und verfehlte das Tor nur knapp. Ein weiterer Eckball für Werder in der 39. Minute sowie ein Freistoß für die Hanseaten, getreten durch van der Vaart brachten nichts ein. Unterm Strich eine interessante erste Halbzeit mit viel Tempo und Torraumszenen auf beide Seiten. Das letzte Wort war hier noch lange nicht gesprochen. Beide Teams wollten die drei Punkte.
Die zweite Halbzeit war keine Minute alt, als Diekmeier den Ball von der rechten Seite in die Mitte passt und sich Aogo irgendwie, aber sicherlich mit regulären Mitteln den Ball erkämpft und aus ca. vier Metern einnetzt. Tooooooorrrr für unseren HSV!!! So wurd’s lustig. Endlich mal wieder in Führung gegen der Erzfeind von der Weser. Weiter so! Keine 10 Minuten später wieder Aogo auf der linken Seite, sieht Rudnevs in der Mitte. Pass und Tooooorrrrr!!! 3:1 für die Hamburger. Die Bremer reklamieren, sie wollen eine Abseitsposition erkannt haben. Das habe ich nicht so gesehen…
Die Antwort der Bremer folgte nur eine Minute später. Schuss aus der zweiten Reihe von Sokratis, schlapp und genau auf Adler, doch dieser patzte und der Ball rutschte ihm durch die Hosenträger. Mensch Rene, was war da los? Nur noch 3:2 für die Hamburger. Die Fans feuern Ihren Torwart an!! Abhaken, weitermachen.
Es geht weiter rauf und runter. Spielerwechsel nun bei beiden Teams: Arslan für Skjelbred und Arnautovic für Selassi. Wir sahen weiterhin ein, intensives Derby, welches nun auch härter wurde. Die Unterbrechungen häuften sich. Gelb rote Karte für Fritz in der 80. Minute wg. Foulspiel gegen Arslan an der linken Außenbahn. Fritz, der bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit den gelben Karton wegen Foul und meckern gesehen hat.
Neun Minuten vor dem regulären Ende schickt Trainer Fink seinen Mittelfeldstar van der Vaart in den Feierabend. Rincon übernimmt in der Raute.
Nochmal der HSV. Son aus rechter Position nach Pass von Arslan. Leider leicht über den Schlappen gerutscht. Das wäre es doch gewesen. So hieß es zittern bis zum bitteren Ende. Nochmal gelb für Petersen wegen meckern. Bremen ist eine sehr undisziplinierte Mannschaft ;-)
Nun bekommt Son seinen Auftritt. Wechsel in der 89 Spielminute. Neu im Spiel: Rajkovic. Verdienter Applaus für den Torschützen.
Jetzt haben die Bremer wieder ihren Auftritt. Astronautovic gelb rot wegen Foul und Schiedsrichterbeleidigung. Undiszipliniert ist gar kein Ausdruck für dieses Verhalten.
Nach eine gelbe Karte für Adler wegen Zeitspiel, dann ist es endlich vollbracht! Wir gewinnen das Nordderby verdient mit 3:2. Sicherlich noch einige Fehler, die es abzustellen gilt, aber auch viel Einsatz, der mit Torchancen und am Ende drei Toren belohnt wurde. Vielen Dank für diesen Sieg! Die Nummer eins im Norden sind und bleiben wir!! Jetzt schauen wir weiter nach oben und freuen uns nächste Woche gegen Frankfurt an die heutige Leistungen anzuknüpfen.
Für euch, Marco_W für die Knights of Hammonia

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